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GREIFSWALDER YACHTCLUB

Greifswalder Yachtclub e.V. Yachtweg 4
17493 Greifswald

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Boote im Greifswalder Yachtclub

 

Boote von Hans-Joachim Subklew
Etwa 300 Boote sind in den sieben Jahrzehnten bei uns geführt. Einzelne vorübergehend ein Jahr, die Mehrzahl ein Jahrzehnt und einige länger als drei Jahrzehnte in einer Hand. Dazwischen gibt es jeden möglichen Zeitabschnitt. Viele von uns begannen ihr Seglerleben mit einer Jolle oder mit einem anderen billigen Boot, segelten, setzten instand, verkauften, kauften, bauten selbst und bestellten, bis sie den passenden Seekreuzer besaßen. Dabei folgte unsere Gemeinschaft der Entwicklung des Segelsports im Küstenbereich, die zunächst die yachtmäßige Ausführung von Fischerbooten bevorzugte. Hinzu kamen und vergrößerten ständig ihren Anteil die eigentlichen Segelyachten, vermessene Klassenboote mit jeweils ein bis drei Vertretern. Die kurzen, breiten übertakelten Schwertboote, -flundern und die ersten sinnvoll vermessenen Kielboote, die Segellängenkreuzer, späterhin nationale 45 m2 Kreuzer, 30 m2 Seefahrtskreuzer, Binnenkieler und Seekreuzer aller Art. Die einzig vermessenen Klassenboote des GJK waren die nationale 30 m2 Küstenjolle VINETA U 26 und die internationalen 12-Fuß-Dinghis. Beim Aufbau nach dem Krieg wurden zunächst freie Konstruktionen bevorzugt, 1957 mit CHER AMI jedoch das erste KR (Kreuzerrenn-) Boot gebaut. Diese Gruppe erreichte bis 1990 mit 17 Booten den Anteil von 33 % unserer Flotte. 1974 läuft der Vierteltonner (SOLAR ex MUSCHEL) vom Stapel und ist damit der erste Vertreter vom Typ "Hiddensee" und zugleich unser ältestes Kunststoff-Kajütboot. Alte Klassen-Boote wie Star und Drachen, sowie nationale Konstruktionsklassen, 30 m2 Seefahrtskreuzer und Walboot, zeigen die Vielfalt der Bootstypen. Seit 1976 befindet sich im Bestand des GYC die Spreizgaffelketsch WIKING III (ursprünglich Gaffelyawl) als längste ununterbrochen in Greifswald beheimatete Yacht (65 Jahre).


GEMEINSCHAFTSBOOTE
Aus der Tradition des GJK ergab sich die Vorstellung, ein Gemeinschaftsboot zu halten. Ein stabiler Kielschwertjollenkreuzer, der STURMVOGEL, zuletzt Eigentum der Luftwaffe, lag auf der Werft. Die Stadt betrachtete es als ihr Eigentum. Dieses Boot übernahmen wir 1950. Da das Rigg nicht mehr vorhanden war, vertauschten wir es gegen das Unikum PÖTTCHEN, einem Netzboot mit großem Sprung. Wir hatten damit ein segelklares Kajütboot mit zwei Kojen und 32 m2 Segelfläche. Zum 15-jährigen Gründungstag, am 10.2. 1964, erhielt die Sektion Segeln der BSG Einheit Greifswald für die Jugendarbeit zwei Piraten, die als Ausbildungs-, Wander- und Regattaboote vorzüglich geeignet waren. Sie wurden auf die Namen GREIF (Segel-Nr. 1901) und ALK (Segel-Nr. 1902) getauft. Die ALK schaffte es im September 1967 bei schlechtem Wetter bis Roenne (Helmut Krüger, Hans-Georg Lorenz) und wurde danach von Fischern wieder in heimatliche Gewässer gebracht. Da die Boote nach Kenterung nicht aufzurichten sind, wurden sie später durch Kunststoffjollen vom Typ Ixylon ersetzt. Zur Zeit unterhält der GYC in der gemein- samen Jugendabteilung 3 Optimisten und eine 420-er Jolle.


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